
Kurzbeschreibung
Herstellung einer rund 17 Kilometer langen Kabeltrasse für einen 24 MW Photovoltaikpark. Verlegung von 3×1×630 mm²-Kabeln inklusive Speedpipe (3×16/12) unter Einsatz verschiedener Verlegeverfahren.
Projektbeschreibung
Im Rahmen der Errichtung eines 24 MW Photovoltaikparks in Morschen, Hessen, war das Team Fischerhöfe mit der Ausführung eines rund 4 Kilometer langen Teilabschnitts des Trassenbaus beauftragt. Verlegt wurden 3×1×630 mm²-Kabel einschließlich einer Speedpipe (3×16/12).
Je nach Geländebeschaffenheit und den technischen Anforderungen kamen unterschiedliche Bauverfahren zum Einsatz. Die Arbeiten wurden in offener Bauweise, mit der Grabenfräse sowie im Horizontalspülbohrverfahren (HDD) ausgeführt.
Eine Besonderheit stellte die Verlegung von bereits werkseitig mit Kabelschutzvlies ummantelten Kabeln dar. Durch dieses Verfahren konnte auf die klassische Einsandung der Kabel verzichtet werden, wodurch der Bauablauf effizient gestaltet und gleichzeitig die projektspezifischen Anforderungen an den Kabelschutz erfüllt wurden.
Auf einem Teilabschnitt erfolgte zudem die Kabeleinführung direkt während der Grabenherstellung. Dabei wurden die Kabel und die Speedpipe unmittelbar in den geöffneten Graben eingelegt, sodass der Generalunternehmer die Trasse ohne zusätzliche Arbeitsschritte zügig wieder verfüllen konnte.
Leistungsumfang
Herstellung eines rund 4 Kilometer langen Teilabschnitts der insgesamt ca. 17 Kilometer langen Kabeltrasse
Verlegung von 3 × 1 × 630 mm²-Kabeln
Verlegung einer Speedpipe (3×16/12)
Ausführung in offener Bauweise
Grabenfräsverfahren
Horizontalspülbohrverfahren (HDD)
Kabeleinführung während der Grabenherstellung
Verlegung von werkseitig mit Kabelschutzvlies ummantelten Kabeln
Besondere Herausforderungen
Die Arbeiten fanden in teilweise sehr steilem Gelände mit ausgeprägten Hanglagen statt. Zusätzlich wiesen mehrere Trassenabschnitte Bodenverhältnisse bis Bodenklasse 6 auf. Dank des leistungsstarken Grabenfräsverfahrens konnten diese Bereiche zuverlässig und wirtschaftlich hergestellt werden.
Der Einsatz der mit Kabelschutzvlies ummantelten Kabel ermöglichte den vollständigen Verzicht auf die herkömmliche Einsandung. Diese Ausführungsweise stellte eine projektspezifische Besonderheit dar und trug zu einem effizienten Bauablauf bei.
Projektbeteiligte
Projektleitung: MaxSolar
Generalunternehmer: Fritz Franke
Ausführung: Team Fischerhöfe – Trassenbau, Grabenfräsarbeiten und Kabeleinführung auf einem Teilabschnitt





Firmensitz:
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Niederlassung Babenhausen:
Griesbachstraße 33,
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